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ALDI Pfotenhauer Straße, Dresden-Johannstadt

Auftraggeber

ALDI Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG

Ort

Sachsen

Art der Lösung

Büro- und Geschäftsbauten

Projektarten

Neubau

Im Herzen der Johannstadt, an der Pfotenhauerstraße entsteht ein neuer ALDI-Markt. Das Gebiet ist geprägt von Plattenneubauten der 70er Jahre, die als Ergänzung zu der wenigen, durch den 2. Weltkrieg verschonten gründerzeitlichen Blockrandbebauungen dient. Der Neubau nimmt bestehende Straßenfluchten, wie zum Beispiel der Pfotenhauer- oder Pfeifferhannsstraße auf, die in ihrem historischen Kontext und im Sinne des Rahmenplanes für das Gebiet wiederbelebt werden sollen.

Mögliche Erweiterung

Um perspektivisch, die Entwicklung der gesamten Grundstücksfläche zu ermöglichen ist der ALDI-Markt als Modul 1 geplant. Das Modul 2, eine Erweiterung zu einem Einkaufszentrum ist an der westliche Quartiersgrenze möglich. Der geplante Markt ist in drei Ebenen gegliedert. Im Erdgeschoss befindet sich die gesamte Verkaufsfläche sowie die meisten zugehörigen Nebenräume. Zusätzliche Lagerfläche befindet sich im teilunterkellerten, nördlichen Gebäudeabschnitt.

Baustelle ALDI Pfotenhauer Straße Dresden im April 2020

40 Stellplätze auf dem Dach

Um eine ausreichende Anzahl Stellplätze schaffen zu können, wird die Dachfläche als Parkdeck genutzt. Hier entstehen somit ca. 40 Stellplätze. Die vom Bebauungsplan geforderte Traufhöhe von mindestens 10,50 m wird durch die schallabschirmende Einhausung und Überdachung des Parkdecks erreicht. Fußläufig ist der Markt über die Pfotenhauerstraße zu erschließen, wo sich perspektivisch auch ein neuer Straßenbahnhaltepunkt befinden wird.
Die Hauptzufahrt der Parkdeck-Rampe befindet sich in der Pfeifferhannsstraße. Die Anlieferung ist getrennt davon und findet rückwärtig an der Blumenstraße statt. Sie ist als einspurige Umfahrung mit Einfahrt von der Pfotenhauerstraße geplant.

Lamellen-Konstruktion verleiht variable Strukturen

Die Fassade der Verkaufs- und Parkebene ist von einer vorgehängten und hinterlüfteten Lamellen-Konstruktion geprägt, die die Länge des Gebäudes durch ihre vertikale Ausrichtung entspannt und ihr variable Strukturen verleiht. Vorteilhaft ist diese hinsichtlich des Brandschutzes, da sie eine permanente Querlüftung des Parkdecks zulässt. Gleichzeitig dient sie der Schallbrechung zur Einhaltung der schallschutztechnischen Grenzwerte gegenüber der umgebenden elf-geschossigen Wohnbebauung.

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