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Büro- und Forschungsgebäude Novaled GmbH Dresden

Auftraggeber

Novaled GmbH Dresden

Ort

Sachsen

Art der Lösung

Büro- und Geschäftsbauten

Projektarten

Neubau
Sanierung
Umbau
Denkmalgerechte Sanierung

Eine denkmalgeschützte Mühle wird zu einem Forschungsgebäude

Im Industriegebiet des Dresdner Nordens wurde das ehemalige unter Denkmalschutz stehende Mühlengebäude saniert und als Ergänzung ein modernes Pendant geschaffen: das Technikum. So entstand für die Novaled GmbH ein neues Büro- und Forschungsgebäude. In der alten Mühle sitzt jetzt die Verwaltung und in den Reinräumen und Laboren des Technikums wird geforscht. Die äußere Kubatur des neuen Firmensitzes entwickelte sich aus den Gegebenheiten: Zum einen galt es, das historische Mühlengebäude zu integrieren, zum anderen ließen die Form des Grundstücks und der Bebauungsplan nur einen winklig angeordneten, zweigeschossigen und langgestreckten Baukörper zu. In der Folge entstand ein gelungener Kontrast zwischen Denkmal und Hightech – der aufgrund der hochwertig gedämmten Gebäudehülle und effizienten Anlagentechnik auch energeisparend und ökologisch ist.

Alt und Neu – das Büro- und Forschungsgebäude im Dresdner Norden

Im Dresdner Norden, wo einst Getreide gemahlen wurde, entwickeln heute Forscher der Novaled GmbH die organischen Leuchtdioden (OLED) der Zukunft. IPROconsult hat hierfür in den vergangenen Jahren aus einer ersten Idee konkrete Pläne für die denkmalgerechte Sanierung der Mühle und den Neubau des angeschlossenen Technikums entstehen lassen.

Besondere Arbeitsplätze für die Verwaltung

In der alten Mühle der Heeresbäckerei wurde ab 1903 bis in die 1980er Jahre Getreide gemahlen. In diesem Bauwerk sind jetzt besondere Arbeitsplätze für die Verwaltung der Novaled GmbH entstanden. Mit bis zu 4,5 Meter Höhe wurden hier einzigartige Räume geplant. Zur Erinnerung an die ursprüngliche Funktion der Mühle sind darin Förderschnecken und andere historische Produktionsteile präsent.

Verbindung zwischen Alt- und Neubau

Zu diesem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wurde ein modernes Pendant geschaffen: das Technikum. Hier wird in Reinräumen und Laboren geforscht.

Als Verbindung zum neu geplanten Technikum wird zwischen den beiden Gebäudekomplexen ein eingeschossiger gläserner Verbindungsbau errichtet. Dieser dient als Hauptzugang und beinhaltet die Funktionen Empfang, Rezeption, Umkleideräume mit entsprechenden WCs und Nassräumen sowie den sich aus dem Altbau übergehende Cafeteriabereich. Über den Umkleidebereich gelangt man in das Technikum.

Labore und Reinräume im Technikum

Das Technikum erstreckt sich als zweigeschossiger Baukörper über eine Länge von knapp 118 Metern bei einer Breite von gut 25 Metern. Im Erdgeschoss erreicht man über einen lang gestreckten Flur den Reinraum mit ISO-7- und ISO-5-Bereichen, die Laborbereiche und im hinteren Gebäudeteil die Anlieferung mit Versand und Lagerhaltung sowie einem Technikbereich für die Wasseraufbereitung und die Stromversorgung. Daran angrenzend wurde ein eingeschossiger Lagerbereich für Chemikalien geplant. Über zwei notwendige Treppenhäuser und einen Aufzug gelangt man in das Obergeschoss. Zum Altbau ausgerichtet erstreckt sich über die gesamte Gebäudelänge ein Bürobereich. Dieser wird an der Südfassade durch einen Besprechungsbereich ergänzt. Die restliche Fläche des Obergeschosses wird in einem Teilbereich für eine frostfreie RLT-Zentrale genutzt, in dem anderen Teil als Dachfläche für eine eventuelle Erweiterung sowie als Aufstellfläche für die Kältemaschinen

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