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Gymnasium Dresden-Cotta, Mensa und Aula

Auftraggeber

Landeshauptstadt Dresden

Ort

Sachsen

Art der Lösung

Bildungs- und Sportbauten

Projektarten

Umbau
Sanierung

Das Schulgebäude 1909/10 nach Plänen des Stadtbaurates Hans Erlwein errichtet, ist heute mit über 900 Schülern eines der größten Gymnasien Dresdens. Um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden, soll das Gymnasium zukünftig sechszügig werden.
Ein Teilprojekt der umfangreichen Sanierung war die Sanierung der alten Turnhalle. Aufgabe war es, im Erdgeschoss der ehemaligen Turnhalle die Schülerspeiseversorgung zu integrieren und im Obergeschoss die Aula zu sanieren.

Maximale Fläche für dei Speiseversorgung

Im Erdgeschoss befindet sich nun die Speiseversorgung mit Cafeteria. Hier befand sich bis zur Errichtung der neuen Sporthalle die historische Turnhalle. Die Schule muss künftig bei einem maximalen Belegungsschlüssel von 28 Schülern pro Klasse von einer Gesamtschülerzahl von 1.344 Schülern ausgehen.
Auf Grund dieser Vorgaben musste für die Speiseversorgung maximale Fläche geschaffen werden und die Küchenfläche musste effektiv ausgelegt werden. Eine Cafeteria ergänzt die Speisenversorgung auch außerhalb der Mittagszeit.

Aula mit Bühne für darstellendes Spiel, Schulchor und Schulorchester

Im Obergeschoss befindet sich die Aula der Schule. Diese wurde umfassend saniert und neben der Nutzung als Aula den Anforderungen des Profilunterrichtes (Darstellendes Spiel), des Schulchores und des Schulorchesters angepasst.

Das folgendes Planungskonzept wurde daraufhin weiter verfolgt:
Die Küche im Erdgeschoss befindet sich auf der Nordseite. Die Anlieferung erfolgt vom Hof aus. Mit einer moderaten eingeschossigen baulichen Erweiterung mit transparenter Anmutung und Weiterführung des Vordaches der neuen Sporthalle lassen sich im Erdgeschoss und auf einer Galerie über der Küche ca. 230 Essensplätze generieren. Bei einem dreifachen Wechsel könnten ca. 690 Schüler am Essen teilnehmen. Bei optimaler MöbelsteIlung sind weitere Plätze möglich.
Die Küche ist als Ausgabeküche mit Konvektomaten konzipiert.
Die Aula erhielt eine Bühne und ist nun für den Profilunterricht, wie darstellendes Spiel, Schulchor und Schulorchester, geeignet.
Alle Etagen sind mit einem Aufzug barrierefrei erreichbar und für den zweiten Rettungsweg an das angrenzende Treppenhaus der neuen Turnhalle angebunden.

„Um die Kapazität des Speisesaals zu erhöhen, planten wir eine Galerie über der Küche sowie einen verglasten Anbau.“
IPROconsult-Projektleiterin Sabine Schlicke

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