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NanoZentrumDresden, Produktionsgebäude mit Reinraum in Dresden

Auftraggeber

NanoZentrumDresden

Ort

Sachsen

Art der Lösung

Industrie- und Gewerbebauten

Kompetenzen

Projektarten

Umbau

Die ehemaligen Produktionsgebäude von ZMD (Zentrum für Mikroelektronik Dresden) wurden in den 1980er Jahre nach einem Entwurf von IPRO errichtet. Das Grundstück liegt prominent im Dresden Technology Centre, einem großen Industrie- und Forschungspark am nördlichen Rand von Dresden unmittelbar am Flughafen. Die langgestreckten Gebäude der NanoelektronikZentrumDresden GmbH befinden sich eingebettet in Forschungs- und Produktionsgebäude von Fraunhofer Instituten, ZMD und X-Fab als internationalen Halbleiter-Herstellern.

Die Aufgabe

Ziel der Planung war es, alle Flächen in den Häusern 1 und 3 für die späteren Vermietungseinheiten herzustellen, eine hochwertige technische Infrastruktur zu schaffen sowie variable und flexible Raumstrukturen zu ermöglichen. Es sollte ein attraktives Technologie- und Arbeitsumfeld für unterschiedliche, sich einmietende Unternehmen geschaffen werden.

Die Lösung

Im Rahmen der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen erhielt die Fassade eine gestalterische Überarbeitung sowie die notwendige energetische Ertüchtigung. Haustechnische Besonderheiten und gleichermaßen Herausforderungen im Haus 1 waren die unterschiedlichen Nutzungsarten der jeweiligen Mieteinheiten. Das als Bürogebäude konzipierte Bauvorhaben beherbergte letztlich Mieter mit Reinräumen der Klassen ISO 4 und ISO 5, Labor-, Arbeits- und Werkstatträumen sowie mehreren Serverräumen und einen Meetingraum (60 Personen) mit installierter Medientechnik.

Weiterhin vorhanden sind eine dezentrale Stickstoffversorgung sowie eine für technologische Kühlzwecke genutzte Kleinkälteanlage. Etwa die Hälfte des Gebäudes wird mittels einer Split-Kälte-Anlage gekühlt. Die Außeneinheiten befinden sich dabei auf dem Dach und sind erweiterungsfähig. Ein intelligentes Reglungskonzept hilft dabei, die Mess- und Verbrauchsdaten aller Installationen und Mieteinheiten zentral zu erfassen und auszuwerten. Zudem kommt im gesamten Gebäudekomplex ein elektronisches Schließsystem zum Einsatz.

Das Haus 3 ist von vornherein für eine Doppelnutzung als Büro- und Laborgebäude konzipiert gewesen. Der zum Planungsende erreichte Vermietungsstand sah eine hohe Reinraumnutzung der Klassen ISO 2 bis 7 im Erdgeschoss vor. Die hierfür benötigten haustechnischen Installationen wurden in der Technikzentrale im Dachgeschoss vorgesehen. Weiterhin ist eine zentrale Nutzung der Medien Stickstoff, Druckluft, Vakuum und destilliertes Wasser vorgesehen. Die Ver- und Entsorgung erfolgt über Installationsschächte, welche sich zentral im Gebäude befinden.

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